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Optisches Erkennungszeichen unserer Provinzgemeinschaft
"Was soll ich für dich tun?" fragte Jesus (Mk 10,51)
Blindenheilung
Jesus macht den Blinden sehend

„Was soll ich für dich tun?“ fragte Jesus (Mk 10,51) den blinden Bettler, der um das Erbarmen Gottes schrie. Diesen Schrei der Not und des Unheils vieler Menschen wollen wir hören. Achtsam und sensibel wollen wir sie fragen: „Was kann ich für dich tun?“ und sie durch unseren selbstlosen Dienst ermutigen, aus ihrer Not aufzustehen und das Leben neu zu wagen: „Hab Mut, steh auf, Er ruft dich!“  Da warf der Blinde seinen Mantel weg, sprang auf und lief auf Jesus zu. (Mk 10,49.50)

Wir Schwestern Unserer Lieben Frau in der deutschen Ordensprovinz wählten als „optisches Erkennungszeichen“ unserer Provinzgemeinschaft dieses Signet (siehe rechte Spalte oben):
Das „N D“ „Notre Dame“  weist auf die Zugehörigkeit zur großen Gemeinschaft der drei Notre-Dame-Kongregationen von Namur, Amersfoort und Coesfeld hin, die sich dem geistlichen Erbe der heiligen Julie Billiart verpflichtet wissen. „Notre Dame“  ist wie „Unsere Liebe Frau“ in der Geschichte der Volksfrömmigkeit eine liebevolle Anrede an Maria, die Mutter Jesu, deren Namen jede Schwester trägt.

Die beiden graphisch gestalteten Buchstaben „N D“  wirken dynamisch und gehen über den quadratischen Hintergrund hinaus. Für uns Schwestern in der Nachfolge Marias gilt es, immer wieder neu aufzubrechen und dorthin zu gehen, wo Menschen unsere Hilfe brauchen (vgl. Lk 1,39ff).

Das Quadrat ist so geteilt, dass eine Kreuzform entsteht. Weit ausladend sind die Kreuzbalken, so als ob sie auf das nicht enden wollende Kreuz der Menschen, ja der ganzen Schöpfung verweisen. Paulus spricht von der Schöpfung, die in Wehen liegt (Röm 8,22).  Dennoch ist uns Christen die Gewissheit gegeben: Er, der dieses Kreuz mit uns getragen hat, lebt. Er will durch uns leben und Leben in Fülle bringen für alle. Es ist das Geheimnis dieser Lebenskraft des Kreuzes, aus dem Julie Billiart lebte und das uns Notre-Dame-Schwestern als Vermächtnis gegeben bleibt.

 
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"Immer lebe unser guter Jesus in unseren Herzen." (aus Brief 41 von Julie Billiart)

Mutter Julie

Julie Billiart (1751-1816), Stifterin der Schwestern Unserer Lieben Frau, hat uns zahlreiche Briefe hinterlassen, die Ausdruck ihres starken Glaubens und der Schlüssel zu ihrer Spiritualität sind.

Julie lebte aus der Erfahrung, dass Gott sich ihr in allen Lebensumständen als der Gute und Gütige offenbarte. Es drängte sie, diese Güte an die Menschen weiterzugeben und so Gott in seiner Mit-Menschlichkeit sichtbar werden zu lassen.