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UNSERE GESCHICHTE
 
Ursprung und Entwicklung in Frankreich

Wir verehren die heilige Julie Billiart (1751 – 1816) als die Stifterin unserer Gemeinschaft. Sie wuchs in Cuvilly, einem kleinen Dorf in der Picardie, Frankreich, in einfachen Verhältnissen auf. In den Vorwirren der Französischen Revolution erlitt sie infolge eines Attentats auf ihren Vater einen solchen Schock, dass sie Jahrzehnte hindurch gelähmt war.  » mehr

 
Beginn und Entwicklung in den Niederlanden
Zusters van Onze Lieve Vrouw van Amersfoort
1819 wandten sich drei junge Frauen aus Amersfoort (Niederlande) an die Soeurs de Notre Dame in Belgien, um sich in den Geist dieser Kongregation einführen zu lassen. 1841 legten sie in Amersfoort die Gelübde auf der Grundlage der von Julie Billiart erarbeiteten Ordensregel ab und nannten sich: Zusters van Onze Lieve Vrouw.
 
Beginn und Entwicklung in Deutschland

Die beiden Lehrerinnen Hilligonde Wolbring (1828 – 1889) und Elisabeth Kühling (1822 – 1869) erlebten in der Volksschule in Coesfeld eine große Zahl Kinder aus verarmten und zerrütteten Familien. Die sozialen Folgen  » mehr

 
1874 Überfahrt nach Amerika

Die kirchenfeindliche Politik der preußischen Regierung erschwerte zunehmend die
Tätigkeit der Schwestern in den Provinzen Rheinland und Westfalen. Den Ordensgemeinschaften wurde die Aufnahme neuer Mitglieder untersagt und die Lehrtätigkeit verboten. Die „Maigesetze“ von 1873 hatten die Ausweisung der Schwestern aus Preußen zur Folge.  » mehr

 
1887 Rückkehr nach Deutschland

Im Jahr 1887 konnten die Schwestern nach Deutschland zurückkehren und gründeten in Mülhausen (heute Gemeinde Grefrath/Nrh.) das neue Mutterhaus. Die Kongregation breitete sich rasch in Europa und in Übersee aus.  » mehr

 
Ausbreitung in Europa und weltweit

1947 wurde das Mutterhaus (Generalat) nach Rom verlegt und ist seitdem Zentrum unserer internationalen Kongregation.  » mehr

 
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"Immer lebe unser guter Jesus in unseren Herzen." (aus Brief 41 von Julie Billiart)

Mutter Julie

Julie Billiart (1751-1816), Stifterin der Schwestern Unserer Lieben Frau, hat uns zahlreiche Briefe hinterlassen, die Ausdruck ihres starken Glaubens und der Schlüssel zu ihrer Spiritualität sind.

Julie lebte aus der Erfahrung, dass Gott sich ihr in allen Lebensumständen als der Gute und Gütige offenbarte. Es drängte sie, diese Güte an die Menschen weiterzugeben und so Gott in seiner Mit-Menschlichkeit sichtbar werden zu lassen.